Nicole Lechtenfeld, 38

Beschwerdefelder: chronische Müdigkeit, Invitalität, multiple Sklerose, chronischer Stress

Frau Lechtenfeld kam im Juli 2008 zu uns und fühlte sich oft sehr müde, hatte wenig Antrieb und Vitalität. Sie fühlte sich sehr gestresst und litt unter den Symptomen einer beginnenden multiplen Sklerose. Das Vorgehensmodell des salvagen-Programms sah auch hier verschiedene Gen-Tests vor. Dabei wurde u.a. ein bestimmtes Inflammationsgen ermittelt, das auch an der Grundlage für die Entwicklung der multiplen Sklerose beteiligt war. Die darauf folgende Laboruntersuchung bestätigte durch auffallende Östrogenwerte und Kalziumwerte die Veranlagung für Osteoporose und Mammakarzinom. Weiter wurde die ebenfalls genetisch bedingte Entgiftungskapazität durch erniedrigte Enzymwerte bestätigt.

Das erwähnte Inflammationsgen war die Grundlage für zum Teil stark erhöhte Entzündungswerte. Neben erniedrigten Mikronährstoffen waren vorwiegend die Homonwerte nicht in Ordnung. Insbesondere die Stresshormone waren stark erhöht und zum Teil deswegen das Vitalitätshormon DHEA stark erniedrigt. Außerdem zeigten sich Probleme mit der Schildrüse und ein viel zu niedriger Wachstumshormonspiegel.

Burghard Hoffmeister

Beschwerdefelder: Starkes Übergewicht, eingeschränkte Bewegungsmöglichkeit, Stimmungsschwankungen

Burghard Hoffmeister kam im Januar 2008 zu uns und hatte deutlich Übergewicht, insbesondere starke Fettmassen am Bauch mit 106 cm Bauchumfang. Dadurch war Herr Hoffmeister bewegungstechnisch sehr stark eingeschränkt und hatte entsprechende Probleme mit der Ausübung von Sport. Ebenfalls fühlte er sich invital und öfter in schlechter Stimmung sowie immer öfter vergesslich. Die Stressmarker waren ebenfalls erhöht, sowie auch seine Leberwerte.

Die Abklärung der genetischen Polymorphismen ergab insgesamt eine durchschnittliche Veranlagung zu bestimmten Erkrankungen; insbesondere eine Alzheimer- Gen-Variante als auch die deutliche Veranlagung für Hyperglykämie stachen dabei ins Auge. Die anschließenden Laboruntersuchungen ergaben neben den erwähnten Problemen noch erhöhte Cholesterinwerte, arteriosklerotische Entzündungen, starke Mikronährstoffdefizite sowie prognostisch ungünstige Werte für Osteoporose und Diabetes. Die Stressmarker waren ebenfalls erhöht. Das ausgeschöpfte Gesundheitspotential von Herrn Hoffmeister erreichte gerade mal 13 %.

Lilian Sanktjohanser, 60

Beschwerdefelder: schlechtes Hautbild, Entzündungen, Übergewicht, Unausgeglichenheit, invital, leichtes Burn-out Syndrom

Lilian Sanktjohanser kam zu uns mit der Hoffnung, ihre mangelnde Fitness und Vitalität zurückzuerlangen. Gleichzeitig litt sie unter starken Entzündungen sowie erheblichen dermatologischen Problemen. Auch hier war der erste Schritt die Abklärung der genetischen Polymorphismen, die unter anderem sehr ungünstige Varianten der sogenannten Inflammationsgene Interleukin 6 und 10 beinhalteten und wohl hauptsächlich Ursache für die entzündlichen Prozesse von Frau Sanktjohanser waren. Die darauf folgenden Laboruntersuchungen mit ca. 140 Parametern basierend auf Morgenurin, Blut und Speichel ergaben erhebliche Defizite im Hormonbereich, das Tagesprofil des Stresshormons Cortisol war stark erhöht bei gleichzeitigem stark erniedrigtem DHEA-Spiegel, die Wachstumshormone gemessen über IGF 1 waren stark erniedrigt.

Weiter gab es erhebliche Defizite im Mikronährstoffbereich; insbesondere die erniedrigten Calcium- und D3-Spiegel korreliert mit der Osteoporose-DNA von Frau Sankjohanser stellten ein Problem dar. Ein völlig unausgeglichenes Fettsäureprofil sowie mehrere stark erhöhte Entzündungsmarker erklärten ebenso die Beschwerden von Frau Sanktjohanser. Das ausgeschöpfte Gesundheitspotential betrug nur 29 %.

Uschi Riegert, 62

Beschwerdefeld: chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlaflosigkeit, Depression

Uschi Riegert kam im Februar 2008 zu uns und litt unter starker chronischer Müdigkeit, hatte starke Einschlaf- und Durchschlafstörungen sowie langanhaltende depressive Phasen. Zudem hatte sie erhebliche entzündliche Symptome, die den gesamten Bewegungsapparat behinderten. Zu guter Letzt litt sie noch unter dermatologischen Problemen und nahm starke Medikamente, u.a. Schlafmittel und Anti-Depressiva. Nach Auswertung des Genprofils, das unter anderem eher schlechte Entzündungsgene beinhaltet, insgesamt aber ein eher gutes Gengesundheitsprofil ist, werteten wir in mehreren Laboruntersuchungen ca. 140 Parameter über Blut und Urin aus. Neben einer großen Anzahl von stark erhöhten Entzündungsmakern waren fast alle wichtigen Mikronährstoffe stark erniedrigt. Ebenso waren wesentliche Hormonwerte nicht in Balance, insbesondere Serotonin, Dopamin, Adrenalin, DHEA, aber auch die weiblichen Sexualhormone.

Für Frau Riegert ermittelten wir ein ausgeschöpftes Gesundheitspotential von 13 %, was natürlich sehr niedrig ist. Sowohl diese Werte als auch noch andere defizitäre Werte u.a. im Bereich der Fettsäuren korrelierten wir mit den DNA-Daten und entwickelten das salvagen-Programm für Frau Riegert.

Maria Urne, 49

Beschwerdefelder: Diabetes 2, Arthrose, Übergewicht, leichte Depressionen, Antriebslosigkeit, leichte Schlafprobleme, Klimakteriumsbeschwerden.

Frau Urne kam im Sommer 2006 zu uns und war insulinpflichtige Diabetikerin mit leichtem Übergewicht, starken Gefühlsschwankungen und Antriebslosigkeit gepaart mit unregelmäßig auftretenden Schlafstörungen. Außerdem hatte sie eine starke Arthrose im linken Knie, die jegliche körperliche Aktivität unmöglich machten.

Zunächst wurde über 49 verschiedene Gentests das Gengesundheits-und Ernährungsprofil ermittelt. Die Anfälligkeit für Diabetes und gleichzeitige Hyperglykämie sowie arterielle Inflammationen, eine stark eingeschränkte Entgiftungsfunktion und erhöhte Veranlagung für Osteoporose führten zu einer großen Blut- und Urin-Laboruntersuchung. Erwartungsgemäß waren genau die Parameter im Defizit, die bereits die DNA als Risikofeld ermittelt hatte, insbesondere der niedrige Kalziumspiegel, stark erhöhte Entzündungsmarker, eine quasi nicht vorhandene Phase-1-Entgiftungsfunktion, erhebliche hormonelle Disbalancen wie Melatonin, Östrogenachsen, DHEA, Wachstumshormone. Fast alle gemessenen Mikronährstoffe waren stark erniedrigt und natürlich auch die Diabetesmarker.

Das ausgeschöpfte Gesundheitspotential lag bei Frau Urne zu diesem Zeitpunkt bei nur 27%, was sie selbst natürlich stark spürte. Für eine nachhaltige Lösung war es auch hier wichtig, die Laborwerte auf Grund der Gendaten zu interpretieren.