Lilian Sanktjohanser, 60

Beschwerdefelder: schlechtes Hautbild, Entzündungen, Übergewicht, Unausgeglichenheit, invital, leichtes Burn-out Syndrom

Lilian Sanktjohanser kam zu uns mit der Hoffnung, ihre mangelnde Fitness und Vitalität zurückzuerlangen. Gleichzeitig litt sie unter starken Entzündungen sowie erheblichen dermatologischen Problemen. Auch hier war der erste Schritt die Abklärung der genetischen Polymorphismen, die unter anderem sehr ungünstige Varianten der sogenannten Inflammationsgene Interleukin 6 und 10 beinhalteten und wohl hauptsächlich Ursache für die entzündlichen Prozesse von Frau Sanktjohanser waren. Die darauf folgenden Laboruntersuchungen mit ca. 140 Parametern basierend auf Morgenurin, Blut und Speichel ergaben erhebliche Defizite im Hormonbereich, das Tagesprofil des Stresshormons Cortisol war stark erhöht bei gleichzeitigem stark erniedrigtem DHEA-Spiegel, die Wachstumshormone gemessen über IGF 1 waren stark erniedrigt.

Weiter gab es erhebliche Defizite im Mikronährstoffbereich; insbesondere die erniedrigten Calcium- und D3-Spiegel korreliert mit der Osteoporose-DNA von Frau Sankjohanser stellten ein Problem dar. Ein völlig unausgeglichenes Fettsäureprofil sowie mehrere stark erhöhte Entzündungsmarker erklärten ebenso die Beschwerden von Frau Sanktjohanser. Das ausgeschöpfte Gesundheitspotential betrug nur 29 %.

Die Verbindung der Gen-Daten mit den Laborergebnissen war die Grundlage für das salvagen-Programm für Frau Sanktjohanser, indem zum Beispiel das Ernährungsprogramm mit starken antioxidativen Nahrungsmitteln empfohlen wurde und zur kompletten Transparenz wurden auch hier über 150 Nahrungsmittel für Frau Sanktjohanser bewertet und eingeschätzt. Die Zufuhr von Antioxidantien, Fettsäuren, Aminosäuren sowie sekundären Pflanzenstoffen war hier sehr wichtig. Das Anti-Stress- Programm sowie das Bewegungskonzept waren sehr entscheidend für die Regulierung des Cortisolspiegels.

Auf Grund der Ergebnisse wurde für eine Abrundung der aktuellen Risikoeinschätzung ein umfangreicher Vorsorgecheck durchgeführt. Nach einer ausführlichen und mehrstündigen Einführung in das Programm sowie einer engen Unterstützung in der Umsetzung des Programms in den folgenden Monaten fühlte sich Frau Sanktjohanser deutlich besser, und die darauffolgende Laboruntersuchung bestätigte den gefühlten Erfolg, der sich auch äußerlich deutlich sichtbar in Form von gesteigerter Attraktivität darstellte.

Nahezu alle angesprochenen Defizite wurden ins Optimum geführt und seitdem kontinuierlich gesteigert oder auf hohem Niveau gehalten. Eine beginnende Diabetes wurde verhindert sowie Cholesterinwerte deutlich verbessert.

Das ausgeschöpfte Gesundheitspotential von Frau Sanktjohanser betrug zuletzt 78%.