Uschi Riegert, 62
Beschwerdefeld: chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Schlaflosigkeit, Depression
Uschi Riegert kam im Februar 2008 zu uns und litt unter starker chronischer Müdigkeit, hatte starke Einschlaf- und Durchschlafstörungen sowie langanhaltende depressive Phasen. Zudem hatte sie erhebliche entzündliche Symptome, die den gesamten Bewegungsapparat behinderten. Zu guter Letzt litt sie noch unter dermatologischen Problemen und nahm starke Medikamente, u.a. Schlafmittel und Anti-Depressiva. Nach Auswertung des Genprofils, das unter anderem eher schlechte Entzündungsgene beinhaltet, insgesamt aber ein eher gutes Gengesundheitsprofil ist, werteten wir in mehreren Laboruntersuchungen ca. 140 Parameter über Blut und Urin aus. Neben einer großen Anzahl von stark erhöhten Entzündungsmakern waren fast alle wichtigen Mikronährstoffe stark erniedrigt. Ebenso waren wesentliche Hormonwerte nicht in Balance, insbesondere Serotonin, Dopamin, Adrenalin, DHEA, aber auch die weiblichen Sexualhormone.
Für Frau Riegert ermittelten wir ein ausgeschöpftes Gesundheitspotential von 13 %, was natürlich sehr niedrig ist. Sowohl diese Werte als auch noch andere defizitäre Werte u.a. im Bereich der Fettsäuren korrelierten wir mit den DNA-Daten und entwickelten das salvagen-Programm für Frau Riegert.
Im Ernährungsbereich war es wichtig, ihren Proteinbedarf über Hülsenfrüchte, aber auch über Soja und Fisch zu decken. Zudem sind Omega-3-reiche Fischarten wie frischer Lachs 2-mal die Woche Pflicht. Eine Reduzierung der glykämischen Kohlehydrate wurde ebenfalls empfohlen. Insgesamt wurde zu 150 Nahrungsmitteln eine entsprechende Bewertung für sie erarbeitet. Da das Mikronährstoffdefizit sehr ausgeprägt war und die Entzündungsmarker entsprechend hoch waren, wurde neben einer Vitamin- Supplementierung und auch, um den Magen zu schonen, hochdosierte speziell zusammengesetzte Vitaminfusionen durchgeführt.
Hormonstimulierungsmaßnahmen sowie Aminosäuren behoben die hormonellen Disbalancen. Starke Wirkung zeigte auch das speziell für Frau Riegert entwickelte Bewegungs- und Entspannungsprogramm. Ihr Bewegungsgenprofil war eher ruhig, das Entspannungenprofil zeigte eine gute Wirkung eher über meditative Techniken.
Nach einer mehrstündigen Einführung und monatelangem Coachen fühlte sich Frau Riegert deutlich besser. Nach einem Jahr konnte sie wieder sehr gut ein- und durchschlafen, fühlte sich topfit und lebensfroh, reiste viel und ist voller Tatendrang. Sie hatte keine dermatologischen oder körperlichen Probleme mehr.
Die vorher jahrelang eingenommenen starken Medikamente konnte sie absetzten. Neben dem subjektiv gefühlten Erfolg sollte eine Labor- Kontrollwertuntersuchung auch den objektiven Erfolg darstellen. Das Ergebnis zeigte, dass sich nahezu alle defizitären, und erhöhten Marker wieder im Optimalbereich befanden und dadurch sich nicht nur der gefühlte Erfolg eingestellt, sondern sich auch das Krankheitsrisiko für schwere Erkrankungen deutlich reduziert hatte. Ihr ausgeschöpftes Gesundheitspotential stieg von 13 % auf 74 % innerhalb eines Jahres.