Neuste Tools - strikt evidenzbasierend

Unsere nahtlose Anbindung an die führenden internationalen Universitäten und Forschungseinrichtungen erlaubt uns, neueste wissenschaftliche Tools wie die von der Medizin-Nobelpreisträgerin Elisabeth Blackburn entwickelten genetischen Telomeranalysen, genetische Polymorphismen, Transkriptom, epigenetische Analysen, aber auch Proteom-Analysen sowie Laboranalysen wie Nitrostress oder neuroendokrine Profile einzusetzen und zuverlässig, weil streng nach EBM-Maßstäben (evidenzbasierte Medizin), auszuwerten.

toolsAlle genetischen Marker werden fortlaufend mit größter Sorgfalt gemäß ihrer publizierten wissenschaftlichen Evidenz von einem Experten-Team aus Ärzten und Molekularbiologen ausgewählt.

Inhalt sind außerdem auch biographische und lebensstilbezogene Daten sowie die Erfassung genetischer Risiken, welche in veränderlicher Art und Weise die Risiken für die Entwicklung von Krankheiten bestimmen. Sämtliche derzeit von uns eingesetzten Rechensysteme (Kalkulatoren) zur Ermittlung des individuellen Risikos stammen aus großen, prospektiven Studien weltweit und ergeben die Möglichkeit, die individuelle Krankheitsentwicklung zu erkennen und daraus geeignete Präventionsmaßnahmen abzuleiten.

Dies gilt insbesondere für die sogenannten Volkskrankheiten wie kardiovaskuläre oder zerebrovaskuläre Erkrankungen, Malignome, Osteoporose, Diabetes mellitus Typ 2 und Demenzerkrankungen.

Risiko-Kalkulatoren

Bestehen aus persönlichen, biographischen und medizinischen Untersuchungen (z. B. Chol, RR
etc.) sowie Lebensstil-Fakten. Unsere Kalkulatorsysteme:

  1. Der Pro-Cam Kalkulator
    mit 325 akuten Coronar-Ereignissen.
  2. Framingham Score
    Ein Risikoscore – ergibt bei Herzgesunden ein um 50-100% überhöhtes Ergebnis.
  3. Score Deutschland
    Der Kalkulator ist ausschließlich für die primäre Prävention vorgesehen. Der Vorteil liegt in der regionalisierten Prädiktion.
  4. Schlaganfall-Score
    In einer Multivariat-Analyse wurden die Risikofaktoren ermittelt und in ein Punktesystem eingebracht.
  5. Risikokalkulator Diabetes Typ 2 – FINRISK Score
    Davon entwickelten 196 Probanden während der Beobachtung von zehn Jahren einen behandlungspflichtigen Typ-2-Diabetes.
  6. Risikokalkulator Malignome
    Gail Model – die relativen Einzelrisiken werden addiert und ergeben den Gesamt-Score.
  7. Harvard Cancer Risk Index
    Risikorechner, der in einem aufwendigen Rechenverfahren individuelle Risiken sämtlicher weiteren   Malignome berechnet.
  8. Risikokalkulator Osteoporose
    Alle Osteoporose-Kalkulatoren sind minimalistisch entwickelt mit Ermittlung eines Cut-off-Wertes für die Entwicklung einer osteoporotischen Wirbelkörper- oder Schenkelhalsfraktur.
  9. Risikokalkulator Demenz/Alzheimer.
    Wissenschaftlicher Hintergrund und Datenbasis ist die CAIDE-Studie an 1409 Personen nach             Demenz-Zeichen mit Erstuntersuchungen zur  Lebensmitte, Zweituntersuchung zwanzig Jahre später.       

Genetische Prädiktionsdiagnostik

Genetische Dispositionen auf dem Boden von Mutationen können durch Diagnostik von SNPs (= Single Nucleotide Polymorphisms), Transkriptom- oder Proteom-Analyse aufgedeckt werden. Diese Methoden gehören unbedingt zu einer modernen prädiktiven Diagnostik.

a. Telomeranalyse
tools-arztDie Länge der Telomere in Relation zum Alter der Person ist einer der aussagekräftigsten molekularen Marker, um den genauen Grad des Alterungssprozesses des Organismus zu erkennen und so das biologische Alter zu ermitteln. Weil die Zellen sich immer wieder teilen, um neues Gewebe zu produzieren, verkürzt sich die Zahl der telomerischen Wiederholungen mit dem Alter zunehmend. Wir messen die durchschnittliche Länge der Telomere, aber auch den Anteil der kurzen Telomere, da diese einen direkten Effekt auf unseren Alterungsprozess haben.  Der Lebensstil kann einen signifikanten Effekt auf unsere Telomere haben, sie schneller oder langsamer verkürzen. Das genaue biologische Alter gibt verlässlich über die generelle Gesundheit Auskunft und zeigt, welcher Lebensstil hilft, den Alterungsprozess zu verlangsamen. Das biologische Alter ist außerdem ein wichtiger Indikator für die personalisierte Medizin.

b. Transkriptom
Das Transkriptom ist die Summe der zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer Zelle transkribierten, das heißt von der DNA in RNA umgeschriebenen Gene; also die Gesamtheit aller in einer Zelle hergestellten RNA-Moleküle.
 
c. Polymorphismus-Diagnostik
Die Zukunft auf einem Gen-Chip: Polymorphismus-Diagnostik ist die Vorsorgemedizin der Zukunft. Mit Hilfe eines Zellabstrichs von der Mundschleimhaut können wir auf einem Genchip mit anschließender Fluoreszenzfärbung erkennen, welche genetischen Vorraussetzungen und Risiken in Ihrer DNS (DNA) vorliegen. Wir können über Generationen übertragene Mutationen (Polymorphismen) in Ihrer DNS entdecken und klare, durch Studien gesicherte Aussagen zu Ihrem optimalen Lebenstil treffen. Denn man kann mit dieser Polymorphismendiagnostik einen Einblick in die Körperfunktionen gewinnen, wie es in der Geschichte der Medizin noch nie möglich war.

Labordiagnostik

Unser Speziallabor mit den Schwerpunkten Stuhldiagnostik, Immunologie, Allergiediagnostik, Diagnostik von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, orthomolekulare Medizin mit der Bestimmung von Mikronährstoffen, Vitaminen und Aminosäuren sowie der (Neuroimmun-) Endokrinologie zählt zu den Spitzenadressen in Europa. Mit einem Leistungsspektrum von über 2.800 Einzeluntersuchungen steht unser Labor für eine individuelle Medizin, welche die biologische Einzigartigkeit eines Menschen berücksichtigt.

Auswertung der Premiumdiagnostik

Prüfung der gesamten Zellebene und der molekularen Ebene mit bis zu 200 ausgesuchten Laborparametern. Diese beinhaltet:

  • Hormonstatus    
  • Nitrostressprofil
  • Hämatologische Diagnostik    
  • Entzündungsmarker
  • Diabetes    
  • Fettsäureprofil
  • Hautdiagnostik    
  • Mikronährstoffprofil
  • Umweltbelastung
  • Östrogenmetabolismus
  • Oxidationsprozesse    
  • Großes Blutbild
  • Immundiagnostik    
  • Entgiftungsfunktion
  • Tumormarker    
  • Glykierungsprozesse
  • Neurotransmitter-Diagnostik    
  • Oxidatives Stressprofil

Mobile Diagnostik

Einbeziehung neuer Informationsmedien und Techniken. Für unsere Kunden stehen Risiko-Informationssysteme, moderne „Home-Diagnostik” und Internet-Coaching zur Verfügung. Eine dieser Möglichkeiten ist die Risiko- Diagnostik auf dem Display des Handys.

a. Mobile biologische Diagnostik
Heart-Rate-Variability – Ein Messinstrument für Leistung, Kreislauf und vor allem für Stress.
Neuartige Messsysteme erfassen 24 Stunden lang pausenlos über einen Brustgurt das EKG und die Herzfrequenz. Die in dem Mikrochip des Gurtes gespeicherten Daten können uns über eine mobile Dockingstation zur weiteren Analyse übermittelt werden.

b. Mobile biochemische Untersuchungen
Ein Teil der biologischen Messparameter ist mittlerweile ohne umständliche Blutentnahme, nämlich auch aus Urin- und Speichelproben, messbar.
Die Handhabung ist ganz einfach und dazu zeitsparend: Der/die Patient/-in nimmt die Urin- oder Speichelproben zu Hause ab und versendet diese per Post an das Labor.

c. Coaching und Betreuung via Web und Telefon
Die elektronische medizinische Betreuung kann auch mobile Leistungsträger via E-Mail an jedem Ort der Welt zeitnah erreichen und betreuen. Die Auslagerung von Messungen ermöglicht die maximale Konzentration auf unseren Kunden. Darüber hinaus erfassen Messungen wie zum Beispiel bei der Stress- Diagnostik die repräsentative Belastung während eines normalen Arbeitstages.

Die Telomeranalyse misst den Alterungsprozess

dnaWas sind Telomere?
Telomere nennt man die beiden Enden der Chromosomen. Sie verhindern mögliche Veränderungen, die eine Instabilität der Chromosomen auslösen könnten. Wissenschaftler vergleichen die Telomere mit Plastikkappen von Schnürsenkeln, welche diese vor dem Ausfransen und somit vor deren Abbau schützen.

Was bedeutet Telomerase?
Ein Enzym, das in der Lage ist, die Telomerlänge zu erhalten und durch Wiederverlängerung kurze Telomere zu reparieren, wird als Telomerase bezeichnet. Um dies zu erreichen bindet die Telomerase neue Telomer-DNS-Stücke an die Enden der Chromosomen.
Bei gesunden Menschen ist die Telomerase vor allem in pluripotenten Zellen (frühe Stadien der Embryonalentwicklung) und in verschieden adulten Stammzellkompartimenten vorhanden. Es existieren aber auch Krankheiten, in denen die Telomerase aktiviert sein kann.

Die Herzratenvariabilitäts-Messung (HRV)

stetoskopDie rhythmischen Veränderungen im Menschen zeigen sich an der Unterschiedlichkeit des Herzschlags, der von unserer inneren Uhr, unserer Atmung, unseren Emotionen und von äußeren Einflüssen gesteuert wird. Das heißt, unser Herz reagiert unmittelbar auf alles, was wir im Außen erleben und im Inneren denken und fühlen.

Bei gesunden Menschen reagiert das Herz als Hightech-Instrument ununterbrochen auf diese äußeren und inneren Signale mit fein abgestimmten Veränderungen („Variationen“) der Herzschlagfolge. Dieses Phänomen nennt man Herzratenvariabilität, abgekürzt „HRV“.

Die HRV ist ein Maß für die allgemeine Anpassungsfähigkeit eines Organismus. Die Steuerung geschieht durch das Aktivieren des Sympathikus und des Parasympathikus. Verantwortlich für das Beschleunigen und Entschleunigen des Herzschlages ist das autonome Nervensystem.

BrainStim-Demenzprävention

Kognitive Defizite haben unabhängig von der zugrunde liegenden Primärerkennung einen negativen Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen. Daher rücken mögliche therapeutische Ansätze zur Prävention und Behandlung mehr und mehr in den Fokus des Interesses. Neben einer medikamentösen Intervention drängt sich zunehmend die Frage auf, inwieweit sich die Neuroplastizität therapeutisch nutzen lässt.

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